
Validierung der Pasteurisierung in der Lebensmittelproduktion
Wir führen Validierungen von Pasteurisierungsprozessen in Produktionsbetrieben der Lebensmittelindustrie durch (thermisch behandelte Lebensmittel in Verpackungen, in Autoklaven oder in Pasteurisationstunneln).
Im Rahmen der Validierung des Pasteurisierungsprozesses:
- führen wir Temperaturmessungen des Produkts während der Wärmebehandlung durch,
- berechnen wir den an das Produkt gelieferten P-Wert,
- unterstützen wir Sie bei der Festlegung der endgültigen Pasteurisierungsparameter (Verlängerung oder Verkürzung der Pasteurisierungszeit, Erhöhung oder Absenkung der Pasteurisierungstemperatur).
Die Messungen führen wir in ganz Deutschland durch.
Kontakt: labor@mqv-lab.de
Pasteurisierungsprozesse
für verschiedene Lebensmittelkategorien
Die Messungen und die Erstellung des Validierungsberichts werden in unserem Unternehmen stets von einem Lebensmitteltechnologen durchgeführt. Wir verfügen über umfassende Erfahrung in der Optimierung und Validierung von Pasteurisierungsprozessen – sowohl für klassische Lebensmittel mit niedrigem pH-Wert als auch für Produkte, deren mikrobiologische Stabilität neben der Temperatur einen weiteren hemmenden Faktor erfordert, z. B.:
– Pasteurisierung in Kombination mit gekühlter Lagerung,
– Pasteurisierung in Verbindung mit einer geringen Wasseraktivität des Produkts.
Wir unterstützen Sie dabei, den passenden thermischen Prozess (den erforderlichen P-Wert) für Ihr Produkt festzulegen, um:
– die mikrobiologische Sicherheit und Haltbarkeit zu gewährleisten,
– eine Überhitzung des Produkts zu vermeiden (Qualitätsverluste, erhöhter Energieverbrauch und höhere Produktionskosten).
Pasteurisierte Produkte
mit niedrigem pH-Wert (pH < 4,6)
Pasteurisierungsprozesse mit dem Ziel, u. a. Listeria monocytogenes sowie verderbniserregende Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Schimmelpilze)
zu reduzieren.
Pasteurisierte Produkte
mit Kühlpflicht (< 8˚C)
Pasteurisierungsprozesse mit dem Ziel, u. a. Listeria monocytogenes, nicht-proteolytisches Clostridium botulinum sowie verderbniserregende Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Schimmelpilze)
zu reduzieren.
Pasteurisierte Produkte
mit geringer Wasseraktivität
Pasteurisierungsprozesse mit dem Ziel, relevante pathogene Bakterien sowie verderbniserregende Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Schimmelpilze)
zu reduzieren.
Vorgehensweise bei der Validierung der Pasteurisation
Festlegung der „Worst-Case“-
-Bedingungen
Gemeinsam mit Ihnen legen wir fest, ob die Verpackungen mit Produkt (inklusive der eingebauten Sensoren) für die Validierung der Pasteurisation auf besondere Weise vorbereitet werden sollen.
Drahtlose
Temperaturdatenlogger
Während der Validierung setzen wir drahtlose Temperaturdatenlogger ein. Dies ermöglicht eine unkomplizierte Vorbereitung der Verpackungen für die Messungen und verhindert Störungen im laufenden Produktionsprozess.
Messungen mit festgelegter Wiederholungsanzahl
Die Validierungsmessungen führen wir in der zuvor vereinbarten Anzahl von Wiederholungen durch
(typischerweise 2 oder 3 Messreihen).
Berechnung
der P-Werte
Die aufgezeichneten Temperaturwerte werden in P-Werte umgerechnet. Wir ermitteln den P-Wert, der dem Produkt am Ende der Haltephase sowie unter Berücksichtigung der Abkühlphase zugeführt wurde.
Zweisprachiger
Bericht
Wir erstellen den Bericht in einer zweisprachigen Version: Deutsch–Englisch. Er ist bereit zur Vorlage bei der US FDA oder zur Präsentation für Ihre internationalen Kunden.
Empfehlungen zur zukünftigen Prozessoptimierung
Sie erhalten von uns eine Auswertung der Ergebnisse – beispielsweise, ob es sinnvoll ist, den aktuellen Pasteurisierungsprozess zu verkürzen oder die Behandlungstemperatur abzusenken.
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und laden Sie die aktuelle Preisliste herunter.
Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie ein Angebot oder Informationen zu den nächstmöglichen Terminen für unsere Messdienstleistungen in Ihrem Unternehmen wünschen:
E-mail: labor@mqv-lab.de

Wie können Sie eine Validierungsbestellung
für die Pasteurisierung
in Ihrem Unternehmen aufgeben?
Schritt 1:
Produktauswahl
Besprechen Sie in Ihrem Unternehmen, bei welchem Produkt die Optimierung bzw. Validierung der Pasteurisation für Sie am wichtigsten ist.
Dabei sollten Sie insbesondere folgende Punkte berücksichtigen: Produkte, bei denen gelegentlich mikrobiologische Probleme auftreten, sowie Produkte, die besonders häufig hergestellt werden.
Schritt 3:
Durchführung der Messungen
Zum gemeinsam vereinbarten Termin führen wir die Messungen in Ihrem Unternehmen durch.
Schritt 2:
Kontaktieren Sie uns
Teilen Sie uns bitte mit, in welcher Kalenderwoche Sie die Messungen durchführen lassen möchten, um welches Produkt es sich handelt, welche Verpackungsgröße dieses Produkt hat und wie viele Messreihen Sie in Auftrag geben möchten.
Im Anschluss erhalten Sie von uns ein Preisangebot zusammen mit einem Terminvorschlag für die Durchführung der Messungen.
Schritt 4:
Berichterstattung
Den Messbericht erhalten Sie spätestens 14 Tage nach Abschluss der Messungen. Der Bericht wird zweisprachig (Deutsch–Englisch) erstellt.
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Häufig gestellte Fragen:
Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven stellt ein fundamentales Verfahren zur Konservierung von sauren und angesäuerten Produkten dar, die bei Raumtemperatur gelagert werden sollen. Das Konservierungssystem dieser Produkte basiert auf einer intelligenten Kombination aus Wärmebehandlung und kontrolliertem Säuregehalt, wobei der pH-Wert eine zentrale Rolle bei der Inaktivierung von Mikroorganismen spielt. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven gewährleistet durch präzise Temperatur- und Zeitkontrolle die mikrobiologische Sicherheit der verarbeiteten Produkte über ihre gesamte Haltbarkeitsdauer.
Grundprinzipien der thermischen Behandlung
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven nutzt Temperaturen im Bereich von 85 bis 105 Grad Celsius, um vegetative Zellen abzutöten und bakterielle Sporen zu hemmen. Diese Wärmebehandlung ist ausreichend, um einen erheblichen Teil der Sporen zu eliminieren, während der niedrige pH-Wert das Auskeimen überlebender Sporen verhindert. Produkte, die durch Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklawenbehandelt werden, sind bei Umgebungstemperatur stabil und werden in hermetisch verschlossenen Behältern verpackt, wobei nach dem Öffnen eine kurze Haltbarkeit unter Kühlung von typischerweise drei bis fünf Tagen besteht. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert keine speziellen Anforderungen an die Produktzusammensetzung nach dem Öffnen der Verpackung, da die mikrobiologische Sicherheit bereits durch die initiale Behandlung gewährleistet wurde.
Produktzusammensetzung und Verarbeitungstechnologie
Bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven können die Produkte Partikel verschiedenster Art enthalten, darunter Gemüse in gefrorener, frischer oder sterilisierter Form, Kräuter, Gewürze, Fleisch oder Käse. Für die Sicherheit und Stabilität ist es essentiell, dass alle Produktkomponenten die spezifizierte Wärmebehandlung entsprechend ihrem pH-Wert erhalten. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfolgt häufig als In-Pack-Verfahren, bei dem die Produkte in starren, halbstarren oder flexiblen Behältern verpackt und versiegelt werden, um eine Rekontamination während der Haltbarkeitsdauer zu verhindern. Das Produktdesign bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven ist normalerweise für geschlossene Lagerung bei Temperaturen unter 35 Grad Celsius vorgesehen.
Säuerung und pH-Kontrolle
Der Säuregehalt bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven stammt entweder aus natürlich vorhandener Zitronensäure in den Zutaten wie Tomaten oder aus der Zugabe von Essig-, Milch- oder anderen Säuren. Eine wesentliche Anforderung ist das Erreichen eines maximalen Gleichgewichts-pH-Wertes innerhalb von 24 Stunden nach der Herstellung. Diese schnelle Ansäuerungsrate und der niedrige Gleichgewichts-pH-Wert sind erforderlich, um das Wachstum von Clostridium botulinum zu verhindern. Wenn das Konservierungssystem bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven das Wachstum dieses Organismus nicht verhindern kann, muss das Produkt als schwachsaures Lebensmittel behandelt werden, wobei die sichere Umgebungsstabilität auf Sterilisation oder einem anderen gleichwertigen Konservierungssystem beruht.
Mikrobiologische Zielmikroorganismen
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven zielt auf spezifische mikrobiologische Gefahren ab, die entsprechend der Produktcharakteristik kontrolliert werden müssen. Infektiöse Pathogene wie Salmonellen, Listeria monocytogenes und Escherichia coli müssen in allen angesäuerten Produkten vor dem Verkauf zerstört werden. Toxinbildende Organismen wie Clostridium botulinum, Staphylococcus aureus und toxinbildende Bacilli müssen in allen Produkten gehemmt werden. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven berücksichtigt auch Verderbnisorganismen wie säuretolerante Bacilli und Clostridien, die unter Verwendungsbedingungen zerstört oder gehemmt werden müssen.
Konservierungsprinzipien für Einwegprodukte
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven für Einwegprodukte folgt klar definierten Konservierungsprinzipien. Ein Gleichgewichts-pH-Wert unter 4,6 und typischerweise im Bereich von 3,8 bis 4,3 ist erforderlich. Oberhalb von pH 4,1 wird eine Mindestkonzentration der spezifizierten organischen Säure und ein maximaler Gleichgewichts-pH-Wert innerhalb von 24 Stunden nach der Verarbeitung benötigt. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven oberhalb von pH 4,3 erfordert, dass alle Zutaten vor dem Erhitzen pH-äquilibriert sein müssen, es sei denn, es gibt ausreichende Nachweise für Stabilität, wenn der maximale Gleichgewichts-pH-Wert innerhalb von 24 Stunden erreicht wird.
Sicherheitsanforderungen und Pathogenkontrolle
Bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven müssen spezifische mikrobiologische Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Ein maximaler Gleichgewichts-pH-Wert von unter 4,6 innerhalb von 24 Stunden nach der Herstellung verhindert das Wachstum von Clostridium botulinum. Infektiöse Pathogene dürfen im verpackten Endprodukt nicht vorhanden sein, was praktisch bedeutet, dass sie in 25 Gramm Produkt nicht nachweisbar sein dürfen. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss eine Wirkung aufweisen, die mindestens zwei Minuten bei 70 Grad Celsius entspricht, was einer mindestens sechsfachen logarithmischen Reduktion der Anzahl infektiöser Pathogene gleichkommt.
Wärmebehandlungsparameter
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven verwendet spezifische Zeit-Temperatur-Kombinationen basierend auf dem Produkt-pH-Wert. Für Produkte mit einem maximalen pH-Wert von 4,5 werden 96 Grad Celsius für acht Minuten empfohlen. Bei einem maximalen pH-Wert von 4,3 sind 90 Grad Celsius für zehn Minuten ausreichend. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven bei einem maximalen pH-Wert von 3,8 erfordert lediglich 75 Grad Celsius für zwei Minuten. Diese Behandlungsparameter gewährleisten die Eliminierung säuretoleranter Sporenbildner wie Bacillus coagulans und Clostridium pasteurianum.
Prozessvalidierung und P-Wert-Konzept
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven nutzt das P-Wert-Konzept zur Quantifizierung der thermischen Behandlung. Der P-Wert beschreibt die Zeitdauer bei einer bestimmten Referenztemperatur, die erforderlich ist, um ein spezifiziertes Maß an Zerstörung eines Mikroorganismus mit bekannten Wärmeresistenzeigenschaften zu erreichen. Bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven bedeutet beispielsweise ein thermischer Prozess von P93,3 gleich zehn Minuten, dass das Lebensmittel eine thermische Behandlung erhält, die der Zerstörung von Mikroorganismen entspricht, als würde das Produkt zehn Minuten lang bei 93,3 Grad Celsius gehalten. Viele Temperaturlogger-Lieferanten bieten Software an, die automatisch den P-Wert basierend auf den vom Datenlogger erfassten Temperaturen berechnet.
Partikeleigenschaften und Wärmedurchdringung
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss besondere Aufmerksamkeit auf partikelhaltige Produkte richten. Damit Wärmebehandlungen und Ansäuerung wirksam sind, müssen die im Design angegebenen Bedingungen im Zentrum aller Partikel erreicht werden. Die maximale Partikelgröße sollte vorzugsweise unter zehn Millimetern liegen, wobei der maximale thermische und Diffusionsweg berücksichtigt werden muss. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven behandelt Produkte mit einem maximalen Pfadlängenweg von 1,5 Millimetern oder weniger so, als ob sie keine Partikel enthielten. Partikel, die sich nicht leicht rehydrieren oder ansäuern lassen, sollten einen maximalen Pfadlängenweg von nicht mehr als 1,5 Millimetern aufweisen.
Säureequilibrierung und Diffusionsprozesse
Bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven ist die Geschwindigkeit der Säureequilibrierung von entscheidender Bedeutung. Produkte mit pH-Werten bis 4,3 erfordern keine vollständige Ansäuerung der Partikel vor dem Erhitzen, es ist ausreichend, dass sie ihren Gleichgewichts-pH-Wert innerhalb von 24 Stunden nach Abschluss der Erwärmung erreichen. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven für Produkte oberhalb von pH 4,3 verlangt jedoch, dass alle Zutaten vor dem Erhitzen pH-äquilibriert sind, es sei denn, es gibt ausreichende Nachweise für Stabilität. Partikel mit einem pH-Wert über dem beabsichtigten Gleichgewichts-pH-Wert, hoher pH-Pufferkapazität oder langsamer Säurediffusionsrate müssen durch das Produktdesign identifiziert werden.
Challenge-Testing zur Stabilitätssicherung
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert umfassende Challenge-Tests zur Validierung der Produktsicherheit. Challenge-Testing wird verwendet, um zu simulieren, was während der Lagerung und Verteilung mit einem Lebensmittel geschehen kann. Bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven umfasst dies die Inokulation und Lagerung des Produkts mit realistischen und bekannten, standardisierten Zahlen und Arten von Mikroorganismen, im Fall von angesäuerten Produkten sind dies Sporen von Bacillus und Clostridium. Die Hauptanwendung liegt in der Produkt- und Prozessentwicklung, um die Wirksamkeit der gewählten Konservierungssysteme zu verifizieren.
Scheduled Process und Prozessspezifikationen
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven basiert auf einem sogenannten Scheduled Process, der alle kritischen Parameter definiert. Ein Scheduled Process umfasst die Formulierung und Verarbeitungsbedingungen, die vom Verarbeiter gewählt und als Spezifikationen für ein bestimmtes Produkt, eine Verpackung und eine Verwendung validiert wurden, um mikrobiologische Sicherheit und Stabilität zu erreichen und den Produktcharakter unter routinemäßigen Herstellungsbedingungen zu erhalten. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert detaillierte Angaben zu Produktname, Code, Typ und Formulierungsreferenz, Produkteigenschaften einschließlich Säureart und pH-Wert, Produktfließeigenschaften, maximale Partikelgröße und Menge.
Autoklaven-Einstellungen und Prozessparameter
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert präzise definierte Geräteeinstellungen und Verarbeitungsparameter. Zu den kritischen Elementen gehören Behältergröße, Typ und Füllgewicht mit Toleranzen sowie Verschlusssysteme. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss Mindesttemperaturen der Ausgangsprodukte und Zutaten während der Verarbeitung sowie Vorheiz- oder Vorprozess-Haltezeiten spezifizieren. Die Autoklaveneinstellungen mit Stufen, Zeit, Temperatur und Druck sind essenzielle Bestandteile des Scheduled Process. Spezifische Aufheiz- oder Vorkühlbedingungen sowie Kühlmethoden mit ihren Zeit- und Temperaturparametern müssen ebenfalls dokumentiert werden.
Temperatur- und Zeitkontrollsysteme
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven verlangt robuste Temperatur- und Zeitkontrollsysteme. Unzureichende Zeit-Temperatur-Kontrolle von Lebensmitteln ist eine der häufigsten Ursachen für lebensmittelbedingte Erkrankungen oder Verderb. Für die Sicherheit und Stabilität saurer und angesäuerter Produkte sind bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven die wichtigsten temperaturkontrollierten Stufen das Erhitzen und Kühlen. Kommerzielle Praxis zeigt, dass säuretolerante Sporen, die den Verderb dieser Produkte verursachen, normalerweise im Temperaturbereich von 35 bis 60 Grad Celsius wachsen können, wobei Wachstum bis zu 75 Grad Celsius in Tomatenprodukten berichtet wurde.
Kühlverfahren und Sporenaktivierung
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss auch die Kühlphase sorgfältig kontrollieren. Das Erhitzen wird verwendet, um säuretolerante Sporen entweder abzutöten oder zu inaktivieren, während Erhitzen und Kühlen verwendet werden, um die Fähigkeit der Überlebenden zum Auskeimen zu reduzieren. Längere Kühlperioden können bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven zu Qualitätsverlust führen, beispielsweise durch Bräunung von Tomatenprodukten oder Fettabscheidung. Es besteht auch ein erhöhtes Verderbnisrisiko bei Produkten mit pH-Werten über 4,25, da säuretolerante Sporenbildner bei höheren Temperaturen von 40 bis 65 Grad Celsius breitere Wachstumsgrenzen haben.
pH-Messung und Interpretationsrichtlinien
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert präzise pH-Messungen mit validierten Methoden. Die pH-Messung muss mit einer ordnungsgemäß kalibrierten pH-Sonde mit einer nachgewiesenen Genauigkeit von plus/minus 0,05 pH-Einheiten durchgeführt werden. Für Flüssigphasenmessungen kann bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven eine In-Line-pH-Messung verwendet werden. Ein zweites pH-Meter mit ausreichender Genauigkeit sollte in Entwicklungs- und Produktionsabteilungen verfügbar sein, falls das primäre Instrument ausfällt. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven verlangt, dass pH-Werte auf eine Dezimalstelle gerundet werden, wobei für Produkte mit pH 4,3 oder darunter Werte von 0,01 bis 0,04 abgerundet werden.
Hygieneanforderungen und GMP-Standards
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss im Rahmen dokumentierter Guter Herstellungspraxis erfolgen. Hersteller müssen etablierte Standards der Guten Herstellungspraxis dokumentieren, um eine effektive Prozesskontrolle durch Bediener und Management nachzuweisen und sichtbar zu machen. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven profitiert von der Zuverlässigkeit moderner Produktions-, Verpackungs-, Vertriebs- und Lagerungstechniken, die die gesundheitlichen Eigenschaften dieser Lebensmittelprodukte weiter verstärken. Herstellerkennzeichnung und Anweisungen sollten Verbrauchern klare und leicht verständliche Informationen bieten, die es ihnen ermöglichen, ihre Lebensmittel durch korrektes Lagern, Handhaben und Zubereiten vor Kontamination zu schützen.
Mikrobiologische Stabilitätstests
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven sollte durch gezielte mikrobiologische Stabilitätstests begleitet werden. Es ist eine gute Praxis, einige Proben bei 30 Grad Celsius für 14 bis 21 Tage zu inkubieren und einen zweiten Satz bei 40 Grad Celsius für denselben Zeitraum zu inkubieren. Weder mikrobielles Wachstum noch pH-Änderung bei 40 Grad Celsius zeigen an, dass das Produkt stabil ist, und Tests bei 30 Grad Celsius werden ähnliche Ergebnisse liefern. Bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven können basierend auf diesen Informationen und den wahrscheinlichen Lagertemperaturen Entscheidungen über Prozessanpassungen getroffen werden.
Verpackungsintegrität und Verschlusssysteme
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert hermetisch verschlossene Verpackungen zur Verhinderung von Produktrekontamination. Für diese Produkttypen ist es essentiell, eine hermetische Versiegelung zu verwenden, um die Produktrekontamination während der geschlossenen Haltbarkeitsdauer zu verhindern. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven kann in starren, halbstarren oder flexiblen Behältern erfolgen, die versiegelt werden. Schimmelpilze können normalerweise von dem an die Versiegelung angrenzenden Bereich des gefüllten, verschlossenen Behälters wachsen und durch die Versiegelungs-Glas-Verbindung in das Produkt eindringen.
Rohstoffqualität und Sporenbelastung
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss die mikrobiologische Qualität der Rohstoffe berücksichtigen. Es gibt unterschiedliche Mengen und Arten von Sporen in verschiedenen Zutaten, und bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven sind schwerwiegendere Wärmebehandlungen erforderlich, um die Stabilität von Produkten mit stärker kontaminierten Zutaten zu gewährleisten. Höhere Sporenmengen müssen möglicherweise eliminiert werden, oder es bestehen erhöhte Chancen, dass säure- oder hitzeresistente Sporen vorhanden sind. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven verlangt, dass Lieferantenauswahl, Management und Qualitätskontroll-Überwachungsverfahren so gestaltet werden, dass die Einhaltung der Grenzwerte sichergestellt wird.
Organische Säuren und ihre Wirksamkeit
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven nutzt verschiedene organische Säuren mit unterschiedlicher antimikrobieller Wirksamkeit. Wenn organische Säuren wie Milch-, Essig- oder Zitronensäure zugesetzt werden, kommt die konservierende Wirkung sowohl vom reduzierten pH-Wert als auch von der undissoziierten Säure, die im pH-Bereich von 3,8 bis 4,6 in signifikanten Mengen vorhanden ist. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven berücksichtigt die Reihenfolge der Wirksamkeit: Propionsäure ist am effektivsten, gefolgt von Essigsäure, während Zitronensäure, Phosphorsäure und Salzsäure am wenigsten effektiv sind.
Trockenzutaten und Rehydratation
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss besondere Vorsicht bei trockenen Zutaten walten lassen. Weil Mikroorganismen und Sporen im trockenen Zustand erheblich hitzeresistenter sind als im feuchten Zustand, müssen trockene Pulver und Partikel identifiziert und spezifiziert werden, da sie möglicherweise besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss sicherstellen, dass Pulver oder Partikel vollständig rehydriert sind, bevor die Wärmebehandlung beginnt. Der Produktdesigner muss gewährleisten, dass die Rehydratationsverfahren innerhalb der Prozess- und Betriebsfähigkeiten liegen.
Qualitätssicherung und Freigabeverfahren
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert systematische Qualitätssicherungsverfahren. Für Produkte, bei denen der Zielorganismus durch den Wärmeprozess abgetötet oder durch einen gut definierten Wärmeprozess in Kombination mit der Produktformulierung inaktiviert wird, besteht keine Notwendigkeit, den mikrobiologischen Status des Endprodukts routinemäßig durch Inkubation und Tests zu überprüfen. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven kann durch die Überprüfung von Qualitätssicherungsdaten zur Wärmebehandlung, Produktzusammensetzung und Verpackungsintegrität validiert werden.
Lager- und Vertriebstemperaturen
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss die Lagerbedingungen des Endprodukts berücksichtigen. Das Gesamtprodukt- und Prozessdesign bestimmt die Temperaturgrenzwerte für die Verteilung des Endprodukts, wobei diese Designs für Temperaturen bis etwa 30 Grad Celsius geeignet sind. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss die Möglichkeit des Vorhandenseins thermophiler, säurebildender Sporen im Endprodukt berücksichtigen, wenn Vermarktungsgebiete in tropische oder heiße Bereiche erweitert werden. Es besteht ein erhöhtes Verderbnisrisiko bei Temperaturen über etwa 35 Grad Celsius und ein viel größeres Risiko bei Temperaturen über 45 Grad Celsius.
HACCP-Integration und kritische Kontrollpunkte
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss in ein umfassendes HACCP-System integriert werden. Die HACCP-Studie sollte Gefahren, operative Zielwerte und kritische Grenzwerte identifizieren. Bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven müssen kritische Faktoren, die die Formulierungssicherheit und Stabilität beeinflussen, wie Erhitzungsanforderungen, klar identifiziert und ihr Zweck verstanden werden, damit sie in der Herstellungsspezifikation und im HACCP-Plan abgedeckt werden können. Jegliche Änderungen am Scheduled Process bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven müssen von Fachpersonal vor der Implementierung verifiziert werden.
Flüssigphase und Viskositätskontrolle
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss die Eigenschaften der Flüssigphase sorgfältig berücksichtigen. Die Flüssigphase kann partikelfrei sein oder große oder kleine Partikel enthalten und weist Fließeigenschaften und eine Viskosität auf, die durch Verdickungsmittel und andere Einschlüsse sowie durch Temperatur und andere Belastungen während ihrer Bewegung durch das Misch- und Erhitzungssystem bestimmt werden. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert, dass Produktviskosität, Fließeigenschaften und Wärmeleitfähigkeit durch das Rezept bestimmt und vom Produkt- und Prozessentwickler identifiziert werden, um einen reproduzierbaren thermischen Prozess sicherzustellen.
Dokumentation und Rückverfolgbarkeit
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven verlangt umfassende Dokumentation aller Prozessparameter. Temperaturaufzeichnungsgeräte sollten bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven permanente Aufzeichnungen erzeugen und idealerweise unabhängig von Kontrollsystemen sein. Sie müssen in regelmäßigen Abständen überprüft, kalibriert und auf Genauigkeit getestet werden. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven erfordert, dass Kalibrierungs- und Leistungsaufzeichnungen aufbewahrt werden. In einigen Ländern gibt es obligatorische Anforderungen an die Erfassung von Prozess- und anderen Daten, die die Produktsicherheit und Stabilität nachweisen
Risikobewertung und Prozessoptimierung
Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven muss kontinuierlich hinsichtlich Risiken und Optimierungspotenzial bewertet werden. Wenn Produktverderb in irgendeinem Produkt festgestellt wird, muss die Ursache identifiziert werden, und das Produktdesign sowie die Betriebsbedingungen sollten überprüft werden, falls Änderungen erforderlich sind. Die Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven profitiert von einer proaktiven Herangehensweise, bei der potenzielle Probleme antizipiert und durch entsprechendes Design und Kontrollen verhindert werden. Mikrobiologische Verderbnisraten dieser Produkte auf dem Markt dürfen bei der Pasteurisierung von Lebensmitteln in Autoklaven nicht mehr als eine von 10.000 Verpackungen überschreiten.